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English to German: The open society General field: Social Sciences Detailed field: Journalism
Source text - English The open society
From antiquity to modern times, the nation has always been a product of information management. The ability to impose taxes, promulgate laws, count citizens and raise an army lies at the heart of statehood. Yet something new is afoot. These days democratic openness means more than that citizens can vote at regular intervals in free and fair elections. They also expect to have access to government data.
The state has long been the biggest generator, collector and user of data. It keeps records on every birth, marriage and death, compiles figures on all aspects of the economy and keeps statistics on licences, laws and the weather. Yet until recently all these data have been locked tight. Even when publicly accessible they were hard to find, and checking lots of printed information is notoriously difficult.
But now citizens and non-governmental organizations the world over are pressing to get access to public data at the national, state and municipal level - and sometimes government officials enthusiastically support them. „Government information is a form of infrastructure, no less important to our modern life than our roads, electrical grid or water systems,“ says Carl Malamud, the boss of a group called Public.Resource.Org that puts government data online. He was responsible for making the databases of America’s Securities and Exchange Commission available on the web in the early 1990s.
America is in the lead on data access. On his first full day in office Barack Obama is-sued a presidential memorandum ordering the heads of federal agencies to make available as much information as possible urging them to act “with a clear presumption: in the face of doubt, openness prevails“. This was all the more remarkable since the Bush administration had explicitly instructed agencies to do the opposite.
Mr Obama’s directive caused a flurry of activity. Some information that was previously available but hard to get at, now comes in a computer-readable format. It is all on a public website, data.gov. And more information is being released all the time.
Source: http://www.economist.com/node/15557477
Translation - German Die offene Gesellschaft
Von der Antike bis in die Neuzeit ist der Staat schon immer Produkt des Informationsmanagements gewesen. Das Herzstück der Souveränität eines Staates bildet die Fähigkeit des Staates Steuern zu erheben, Gesetze zu erlassen, Volkszählungen durchzuführen und ein Heer zu errichten. Doch etwas Neues ist im Gange. In diesen Tagen bedeutet Offenheit mehr, als dass die Bürger in regelmäßigen Abständen an freien und fairen Wahlen teilnehmen können. Sie erwarten auch Zugang zu den Regierungsdaten.
Der Staat hat seit langem der größte Erzeuger, Sammler und Nutzer von Daten. Er dokumentiert jede Geburt, Eheschließung und jeden Sterbefall und er stellt Zahlen über alle Aspekte der Wirtschaft zusammen und führt Statistik auf Lizenzen, Gesetze und das Wetter Noch bis vor kurzem waren all diese Daten öffentlich nicht zugänglich. Selbst wenn sie öffentlich zugänglich waren, waren sie schwer zu finden, und das Prüfen von großen Mengen an gedruckten Informationen ist bekanntermaßen schwierig.
Aber jetzt drängen Bürger und Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt auf Zugang zu Daten auf nationaler, staatlicher und kommunaler Ebene - und manchmal werden sie von Regierungsbeamten begeistert unterstützt. "Regierungsinformationen sind eine Form der Infrastruktur, die für unser modernes Leben nicht weniger wichtig ist als unsere Straßen, unser Stromnetz oder unsere Wasserversorgung,“ sagt Carl Malamud, der Chef der Gruppe Public.Resource.Org, die Regierungsdaten ins Netz stellt. Anfang der 1990er Jahren war er für die Veröffentlichung der Datenbanken der amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde im Internet verantwortlich.
Im Bereich Datenzugang sind die USA führend. An seinem ersten Tag im Amt als Präsident hatte Barack Obama ein präsidiales Memorandum verabschiedet, in dem er die Leiter der Bundesbehörden aufforderte, so viele Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen und sie aufforderte zu handeln: „mit einer klaren Vermutung: Im Falle des Zweifels, wird die Offenheit siegen“. Dies war umso bemerkenswerter, als dass die Bush-Regierung explizit Agenturen angewiesen hatte, das Gegenteil zu tun.
Obamas Erlass verursachte aufgeregte Betriebsamkeit. Einige Informationen, die bisher verfügbar aber schwer zugänglich waren, gab es nun im maschinenlesbaren Format. Alles ist auf einer öffentlich zugängigen Webseite, data.gov einzusehen. Und es werden permanent weitere Informationen veröffentlicht.
German to English: Im Namen der Reisefreiheit General field: Social Sciences Detailed field: Journalism
Source text - German Im Namen der Reisefreiheit
Mit der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" schrieb die UN-Vollversammlung am 10. Dezember 1948 in Paris Menschheitsgeschichte. Einige der dort erstmals garantierten Grundrechte aber gerieten bald aus dem Blick, die Reisefreiheit beispielsweise.
Ostdeutsche können davon erzählen, wie das Menschenrecht 'Reisefreiheit' in der DDR mit Füßen getreten wurde. Die DDR-Reisegesetze - zementiert in der Mauer - teilten Familien. Den Mauerfall erlebten viele als überwältigendes Freiheitserlebnis.
Zwanzig Jahre später ist das grenzenlose Reisen in der Europäischen Union zur Grunderfahrung einer Generation geworden, ja zum Kern einer transnationalen europäischen Identität. Interrail und Schnäppchenflüge gelten als Selbstverständlichkeiten des European Way of Life. Als, dank des Abkommens von Schengen 1995, die Grenzposten zwischen den Staaten ihre Funktion verloren hatten, war dies ein Meilenstein der europäischen Integrationsgeschichte. Der schrankenlose Reiseverkehr ist neben dem Euro der spürbarste Akt der europäischen Einigung. Facebook gibt es auf der ganzen Welt, grenzenloses Reisen nur in Europa.
Die Grenzen aber, die das Schengener Abkommen im Innern abbaute, wuchsen nach außen. Sicherheitsbedenken - angesichts der verminderten Kontrollen im Innern durchaus berechtigt - verselbstständigten sich. Die Migrations- und Visa-Politik der EU wurde zunehmend von sicherheitspolitischen Aspekten dominiert und mündete in ein ausgefeiltes System der Abschottung, das im Mittelmeerraum katastrophal versagt. Noch immer kennt die EU keine menschenrechtlich tragfähige Antwort auf das Flüchtlingsproblem. Am Rande unseres "europäischen Traumes" des grenzenlosen Reisens herrscht der Albtraum: Seit 1995 starben an der maritimen Südgrenze der EU weitaus mehr Menschen als jemals am Eisernen Vorhang.
Jenseits der innereuropäischen Landesgrenzen schaffen die Visa-Bestimmungen der EU ein eklatantes Freiheitsgefälle. Ein Professor im bosnischen Tuzla, der eine Konferenz in München besuchen möchte, muss mehrmals in die Hauptstadt Sarajevo zur deutschen Botschaft reisen, statt seine Studierenden zu betreuen. Die Forderung nach Reisefreiheit, die vor zwanzig Jahren auf den Straßen von Berlin und Leipzig erklang, ist in Sarajevo, Tirana und Istanbul noch immer zu hören.
Für viele Europäer, die nicht der EU angehören, ist "Schengen" keineswegs ein Symbol der Freiheit, sondern eher eines der Exklusion.
Quelle: http://www.zeit.de/2010/09/Oped-09
Translation - English In the name of freedom to travel
The United Nations General Assembly wrote history with the Universal Declaration of Human Rights on 10 December 1948 in Paris. However, some of the fundamental rights guaranteed there for the first time there, were forgotten soon, the freedom of movement for example.
East Germans can tell you a thing or two about how the GDR trampled on the fundamental right of freedom to travel. The GDR travel laws, which ended at the Wall, divided families. Many experienced an overwhelming feeling of freedom with the fall of the Berlin Wall.
Twenty years later, traveling without borders in the EU has become the fundamental experience of a generation, indeed the core of a trans-national European way of life. Interrail and low-cost flights are part and parcel of the European way of life. The abolition of border controls due to the Schengen Agreement in 1995 are a milestone in the history of European integration. Together with the euro, unlimited travel is the most tangible feature of European integration. Facebook exists all over the world - travel without border controls only in Europe.
The borders that were abolished internally by the Schengen Agreement have been raised externally though. Reservations regarding security, necessary due to reduced internal controls, have developed their own momentum. The EU migration and visa policy in the EU are increasingly dominated by political security considerations resulting in a complex system of isolation that has failed catastrophically in the Mediterranean. The EU still has no viable answer, respecting human rights, to the migrant crisis. At the borders of our European dream of limitless travel, there is a nightmare: since 1995, far more people have died on the maritime southern border of the EU than ever at the Iron Curtain.
EU visa regulations create a great disparity of the level of freedom outside the inner-European borders. A professor from Tuzla in Bosnia who wants to attend a conference in Munich must repeatedly travel to the German embassy in the capital Sarajevo, instead of looking after his students. The demand for freedom of travel that was heard twenty years ago on the streets of Berlin and Leipzig can still to be heard in Sarajevo, Tirana and Istanbul.
For many Europeans who do not belong to the EU, Schengen is by no means a symbol of freedom, but rather one of exclusion.
[335 words]
German to English: Die Geschichte des israelischen Friedenskämpfers und Visionärs Abie Nathan General field: Art/Literary Detailed field: Cinema, Film, TV, Drama
Source text - German Die Geschichte des israelischen Friedenskämpfers und Visionärs Abie
Nathan als Theater-performance im Stuttgarter Hafengelände zu erzählen,
ist die Konsequenz und Weiterführung unseres Don-Quijote-Projekts
„CITIZEN Q.“ Das Citizen.KANE.Kollektiv setzt sich künstlerisch mit
dem Thema auseinander: Wie viel Vision und Visionäre braucht unsere
Gesellschaft?
Abie Nathan – als heute vergessenes Vorbild – steht für die vergessene
Stärke unserer Einbildungskraft, für die Kraft unserer Phantasie. Es ist ein
Irrtum zu glauben, die Phantasie bedrohe das Reale. Was wirklich bedroht
ist, ist der Traum – unsere Einbildungskraft, Phantasie, unsere Vision. Die
Vision ist heute so bedroht wie der Regenwald ohne den wir nicht leben
können. Träume und Visionen sind etwas für „Verlierer“ im globalen Wettbewerb,
etwas für die Naiven, etwas für Don Quijotes und Abie Nathans.
Abie Nathan gründete 1973 den Radiosender „The Voice of Peace“, der
zur Stimme, Idee und Musik einer ganzen Generation in ihrer Sehnsucht
nach Frieden im Nahen Osten wurde. Das Projekt war denkbar wahnsinnig:
Er kaufte ein Schiff und ließ es zum schwimmenden Radiosender
umbauen. Ab 1973 ging dieser vor der israelischen Küste auf Sendung. Die
Musik die Abie Nathan über seinen Radiosender „The Voice of Piece“ über
20 Jahre gespielt hat, wurde zum Bindeglied zwischen den Menschen in
Israel und ihren arabischen Nachbarn.
Mit der Ermordung von Jitzchak Rabin im Jahr 1995 ist für eine ganze
Generation ein Traum zerbrochen; Abie Nathan versenkte 1993 nach 20
Jahren „The Voice of Peace“ sein Friedensschiff.
Der Probenprozess
Während unserer Probenarbeit gehen wir auf die Suche nach den Ideen,
der Musik und dem Theater, das uns heute vereint. Auf unseren geplanten
Reisen nach Marseille und Tel Aviv werden wir Künstler und Zeitzeugen
aus Abie Nathans Umfeld befragen, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden
suchen und sie in unser Projekt einbinden. Das Ergebnis wird
übertragen in eine musikalisch-theatrale Kunstperformance. Im August
2016 wird im Stuttgarter Hafengelände eine interdisziplinäre Theaterperformance
präsentiert werden, die alle Elemente der Recherche zusammenführt.
Später soll diese Hafenperformance auch in Hamburg (Theater
der Welt 2017), in Marseille und Tel Aviv umgesetzt werden.
Im Geiste von Abie Nathans Radiosender „The Voice of Peace“ werden wir
das Medium Radio intensiv für unsere Recherche nutzen: wir suchen die
Musik, das Theater, die Vision die heute die Menschen kulturübergreifend
im Herzen trifft und vereint! Um diese Idee für eine größtmögliche Anzahl
von Menschen zugänglich zu machen, werden wir eine eigene Sendung im
„Freien Radio Stuttgart“ sowie auf Internet-Podcasts ins Leben rufen. Zu
unseren Sendungen wollen wir Experten für Interviews einladen und die
Ideen der Zuhörer mit einbeziehen. Parallel dazu führen wir unser interdisziplinäres
Format „Die Kollektion“ fort: in Kooperation mit dem Theater
Rampe veranstalten wir seit Februar 2015 Theaterabende mit Musik,
Liveperformances und geladenen Gesprächspartnern zu Themen wie „The
Voice of Piece“, „Friedensarbeit heute“ und „Vision und Kunst“.
Die Hafen-Performance
Die Theaterperformance im August 2016 soll an mehreren Tagen stattfinden:
Aktionen, Texte, Szenen, Live-Konzerte, Lichtinstallationen, eine
Radiosendung. Jede Kunstform kann für sich allein stehen, wird aber am
letzten Tag in eine große Theaterperformance zusammenfließen –
ein Festival auf dem Gelände des Stuttgarter Hafens. Während dieser
Tage werden in den Stuttgarter Clubs, in Koproduktion mit dem „Club
Kollektiv Stuttgart“, Konzerte aller Genres zum Thema stattfinden.
Ist der heutige Held keine Einzelperson mehr sondern
handelt im Kollektivgedanken?
Der rote Faden der Theaterperformance werden die bilderreichen, symbolträchtigen
Aktionen aus dem Leben Abie Nathans sein (der selbstmörderische
Alleinflug ins verfeindete Ägypten, seine Aktion „Blumen für
Ägypten“, sein Handshake mit Jassir Arafat).
Die Zuschauer werden in riesigen Betten sitzen. Um sie herum und zwischen
ihnen findet die Theaterperformance statt. Abie Nathans Person
wird ein Chor gegenübergestellt. Die Rollen und Charaktere sind inspiriert
durch Menschen aus unserem Umfeld: Die junge Lehrerin, die in ihrer Freizeit
Flüchtlinge unterrichtet, der Sportler, der mit jungen Straftätern Fussball
spielt, die Hausfrau, die sich für junge Armutsprostituierte einsetzt.
Der Chor ist Abie Nathans innere Stimme und ihr Widerpart, Schmeichler
und Kritiker, Realist und Visionär. Denn wir erleben heute ein überwältigendes
soziales Engagement - der Chor stellt dieses theatral dar. Sind sie
Abie Nathans von heute? Sind sie das „Prinzip Abi Nathan“?
Beteiligte
Isabelle von Gatterburg, Sarah Kempin, Andrea Leonetti, Aliki Schäfer,
Jonas Bolle, Benedikt Abert, Jürgen Kärcher, Simon Kubat, Christian Müller
Kooperationspartner
Theater Rampe, Stuttgart
Club Kollektiv Stuttgart
Freies Radio Stuttgart
Premiere: Au gust 2016
Translation - English Telling the story of the Israeli humanitarian, peace activist and visionary
Abie Nathan as a theater performance in the harbor area in Stuttgart, can
be seen as a sequel and continuation of our Don-Quixote project “Citizen
Q.” The Citizen.KANE.Kollektiv approaches the subject matter artistically:
how much vision and how many visionaries does our society need?
Abie Nathan, an almost forgotten role model today, stands for the lost
power of our vision, of our imagination. It is a mistake to believe that a
vision is a threat to reality. What really is endangered is the dream - our
imagination, fantasy, our vision. These days, a vision is as endangered
as the rain forest, and we can’t live without the rain forest. Dreams
and visions are something for the “losers” in the global competition.
Something for the naïve. Something for people such as Don Quixote and
Abie Nathan.
In 1973, Abie Nathan founded “The Voice of Peace” radio station,
which became a voice, a conception and it provided music for an entire
generation in their yearning for peace in the Middle East. The project was
quite insane: he bought a ship and converted it into a floating radio station.
In 1973, he started broadcasting off the coast of Israel. The music he
played for 20 years on his “The Voice for Peace” radio station, became the
connecting piece between the people of Israel and its Arabic neighbors.
In 1993, “The Voice of Peace”, the peace-ship, was scuttled by a
disillusioned Abi Nathan. With the assassination of Yitzhak Rabin two
years later, the dream of an entire generation shattered.
THE REHEARSAL PROCESS
During rehearsals, we are looking for ideas, the music and the theater
that unites us today. On our scheduled trips to Marseille and Tel Aviv, we
will consult artists and contemporary witnesses of Abie Nathan’s social
environment. We will look for similarities and differences and include
them in our project. The outcome will be presented as a music-theater art
performance. In August 2016, an interdisciplinary play, piecing together all
elements of the research, will be presented in the harbor area in Stuttgart.
Later on, this ‘Harbor-Performance’, will also be shown in Hamburg
(Theater der Welt 2017), in Marseille and in Tel Aviv.
In the spirit of Abi Nathan’s “The Voice of Peace” radio station, we will
include radio intensively in our research; searching for the music, the
theater and the vision that unites people across cultures today. We will
have our own radio program at “Freies Radio Stuttgart” (Independent
Radio Stuttgart) as well as a podcast to give as many people access to
this idea as possible. We will invite experts for interviews to our program
and we will include thoughts and ideas from listeners in our program as
well. At the same time, we will continue our interdisciplinary format “Die
Kollektion”. Starting in 2015, we have been hosting evenings with music,
theater and live performances at “Theater Rampe” and we invite guests
to talk about “The Voice of Peace”, “Peace work today” and “Art and
Vision”.
THE HARBOR-PERFORMANCE
In August 2016, the theater performance in the harbor area in Stuttgart,
will last several days: live activities, text material, scenes, live concerts,
light installations, a radio program. Every art form can stand on its own,
but on the last day, all the different art forms will come together in a large
festival. There will be concerts of all genres in co-operation with the “Club
Kollektiv Stuttgart” focusing on this topic.
ARE TODA Y’S HEROES ACTING ALONE OR COLLECTIVELY?
The recurrent theme of the performance will be the figurative and
symbolic actions in the life of Abie Nathan (the suicidal solo-flight to
hostile Egypt, his “Flowers for Egypt” operation and his hand-shake with
Yasir Arafat).
The audience will sit on enormous beds. The performance will take place
in and around the audience. There will be a chorus acting as a counterpart
to the person Abi Nathan. Parts and characters are inspired by people
from our social environment: a young teacher, who teaches refugees in her
free time; an athlete, who plays soccer with young juveniles; a homemaker,
who supports young women, who became prostitutes for reasons of
poverty. The chorus is the voice of Abie Nathan, his inner voice and his
adversary, his flatterer and critic, realist and visionary. Because nowadays,
we are witnessing a social commitment that is overwhelming – these
people are represented by the theatrically-staged chorus. Are they the
modern-day Abi Nathans? Are they “The Abie Nathan Principle?”
PARTICIPANTS
Isabelle von Gatterburg, Sarah Kempin, Andrea Leonetti, Aliki Schäfer,
Jonas Bolle, Benedikt Abert, Jürgen Kärcher, Simon Kubat, Christian Müller
COOPERATION PARTNER
Theater Rampe, Stuttgart
Club Kollektiv Stuttgart
Freies Radio Stuttgart
Premiere: Au gust 2016
English to German: What is the right size family? General field: Social Sciences Detailed field: Social Science, Sociology, Ethics, etc.
Source text - English What is the right size family? We need an answer now
By Joseph Harker
What is the correct number of children each of us should have? It’s a question to which we urgently need an answer – made all the more necessary by the latest reported figures, which show that Britain now has more families with four or more children than at any time since the 1970s. According to the European statistics agency, Eurostat, there’s a growing trend for large families – even though the average family size is getting smaller.
Should this be celebrated, or condemned? We need some guidance, surely. If not, how are today’s young people of childbearing age ever going to work out what to do?
Virtually every day, it seems, some politician or media figure weighs in on the issue of family size: one of the most personal decisions that anyone will ever make is also, it seems, one of the most politicised. Last month, for instance, George Osborne sparked a major row by deciding to cut tax credits for working families with more than two children, and with this in mind, I looked to our popular press for its top tips on the optimum family size. Here is its voice of reason:
Zero children. Poor you: you must obviously be sad, or lonely.
One child. How could you condemn your little one to a life of loneliness – you selfish person!
Two children. Well done you! You hit the magic number – and will never regret having too many or too few. But watch out – friends may be jealous of your perfect family.
Three children. Sorry, you may think you’re being a bit daring, with your extra fertility ’n’ all, but this is the most stressful number to have.
Four or more: you probably know this already, but you’ve just doubled your risk of heart disease.
The good thing about the above is the equal-opportunities nature of it: almost everyone is made to feel inadequate or miserable. Politically, though, it seems that larger families in particular are in the firing line. All the parties, but the Tories most enthusiastically, have pledged to clamp down on these feckless parents, and these political messages are fed by the scare stories in the press of “benefit scroungers” having endless babies and living luxury lifestyles – paid for by hardworking taxpayers.
Translation - German Wie ist die perfekte Familiengröße? Wir benötigen sofort eine Antwort
Was ist die korrekte Anzahl von Kindern, die jeder von uns haben sollte? Das ist eine Frage, auf die wir dringend eine Antwort benötigen. Dies wird sogar dringender, wenn man sich die letzten Zahlen betrachtet, welche zeigen, dass zur Zeit Großbrittanien mehr Familien mit vier oder mehr Kindern hat als zu irgendeinem Zeitpunkt seit den 1970ern. Der europäischen Agentur für Statistik, Eurostat, zu Folge, gibt es eine wachsende Tendenz für kinderreiche Familien, obwohl die durchschnittliche Familiengröße kleiner wird.
Sollte dies zelebrieren oder verurteilt werden? Wir benötigen wohl etwas Hilfe. Falls nicht, wie sollen heutzutage die jungen Leute, die sich im gebärfähigen Alter befinden jemals herausfinden was zu tun ist?
Dass alle die gleichen Möglichkeiten haben, ist das gute daran. Fast jedem wird das Gefühl gegeben unzureichend zu sein.
So gut wie jeden Tag, so scheint es, schaltet sich irgendein Politiker oder eine Person aus den Medien in die Diskussion ein, mit einem Kommentar zu dem Thema Familiengröße. Eine der persönlichsten Entscheidungen, die jemand machen wird, ist auch, so scheint es, eine der am politisiertesten. Letzten Monat zu Beispiel, entfachte Georg Osborne eine große Debatte, mit der Entscheidung Steuererleichterungen zu kürzen, für Arbeiterfamilien mit mehr als zwei Kindern. Zu diesem Zweck durchforstete ich unsere beliebte Presse nach den besten Tipps für die optimale Famielengröße. Hier sind die Stimmen der Vernunft:
Null Kinder. Oh, wie schade, sie müssen offensichtlich traurig oder einsam sein.
Ein Kind. Wie können Sie es wagen Ihren kleinen oder ihre kleine zu einem Leben der Einsamkeit zu verurteilen. Sie egoistische Person!
Zwei Kinder. Na klasse, gut gemacht. Du hast im Lotto gewonnen und wirst es nie bereuen zu viel oder zu wenig zu haben. Aber aufgepasst – Freunde werden Sie um Ihre perfekte Familie beneiden.
Drei Kinder. Entschuldigung, Sie denken wohl Sie trauen sich was mit ihrer übermässigen Fruchtbarkeit und so, aber dies ist die anstrengendste Anzahl, die man haben kann.
Vier oder mehr. Sie wissen das wahrscheinlich bereits, aber ihre Gefahr einer Herzkrankheit hat sich gerade verdoppelt.
Das Gute an alledem ist, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben. Fast jeder bekommt das Gefühl unzureichend und unglücklich zu sein. Poltisch jedoch scheinen die größeren Familien in der Schusslinie zu sein. Alle Parteien, vor allem aber die Torys, plädierten gegen diese nutzlosen Eltern vorzugehen und die politische Botschaft wird gefüttert durch die Schauergeschichten von „Wohlfahrts-Schmarotzern“, welche Babies ohne Ende bekommen und ein Luxusleben führen- und all dies bezahlt von hartarbeitenden Steuerzahlern.
German to English: Jugend und Politik: Was wir ändern wollen General field: Social Sciences Detailed field: Social Science, Sociology, Ethics, etc.
Source text - German Jugend und Politik
Was wir ändern wollen
Aufgezeichnet von David Zuther
Umweltschutz, Ehe für alle, Gleichberechtigung, faires Wirtschaften - wie genau könnte eine bessere Welt aussehen? Sechs Jugendliche aus aller Welt erklären, was ihr größter politischer Wunsch ist.
Nada, 15, Italien: "Armut ist das größte Problem"
"Eine gerechtere Wirtschaft ist für mich eine Wirtschaft, in der die Menschen würdig leben können: ausreichend ernährt, mit Gesundheitsvorsorge und einer Bildung, durch die sie ihre Stellung in der Gesellschaft verbessern können. Armut und die wachsende Ungleichheit sind die größten aktuellen Probleme, insbesondere in der westlichen Welt. Trotzdem finde ich, dass besonders fähige Menschen oder solche mit besonderer Qualifikation ein höheres Einkommen verdienen. Die aktuelle Krise hat ihre Ursache in einer ungenügenden Regulation der internationalen Märkte. Deshalb sollten Regierungen die Märkte stärker überwachen und kontrollieren.
Ich möchte mich auch für ein besseres Bildungssystem einsetzen. Gerade durch Bildung kann Demokratie gestärkt werden. Besonders wichtig ist das im Moment, weil radikale Parteien immer mehr an Einfluss gewinnen durch die Stimmen von Menschen, die die Komplexität der Probleme selbst nicht durchschauen können."
Célia, 16, Frankreich: "Der Klimawandel betrifft uns alle"
"Der Klimawandel ist für mich die wichtigste Herausforderung, mit der wir uns politisch, aber auch als einzelne befassen müssen. Denn wenn wir diesen Planeten zerstören, ist niemand mehr da, um über diese Themen zu reden. Worauf warten wir also? Es gibt viele Lösungsansätze, um unsere Welt zu einem wunderbaren Ort zum Leben zu machen und trotzdem weiter zu produzieren: durch Innovation und durch die Verbreitung von Wissen. Viele umweltfreundliche Initiativen werden rund um den Globus ins Leben gerufen, aber leider nicht zentral koordiniert. Die Mehrheit der Menschen interessiert sich gar nicht dafür, weil sie nicht versteht, dass auch sie direkt betroffen sind. Deshalb wollen wir, die junge Generation, dass die Menschen als Einzelpersonen und als Gemeinschaft für Klimaschutz handeln. Es geht um unsere Zukunft."
Translation - English Youth and politics
What we want to change
Recorded by David Zuther
Environmental protection, legal marriage for everyone, equal rights, fair management – what could a better world look like? Six young people from all over the world explain their greatest political desire.
Nada, 15, Italy: “Poverty is the biggest problem.“
“A more just economy form e is an economy where people can live with dignity: sufficient nourishment, health care and education that helps them to improve their position in society. Poverty and increasing inequality are tue largest current problems, in particular in the western world. Nevertheless, I believe that people of outstanding abilities or those with spezial qualification, deserve a higher income. The reason behind the current crisis is the insufficient regulation of international markets. Therefore, governments need to pay more attention to monitoring and controlling the markets.
I also want to work hard for a better education system. It is through education that democracy can be strengthend. This is very important at the moment, because radical parties gain ever more influence by the voices of people, who can not see through the complexity of the issues by themselves.“
Celia,16, France:“Climate change concerns us all.“
“Climate change is form e the greatest challenge, politically, but also for each person individually. Because when we detroy this planet, nobody will be left to talk about this topic. What are we waiting for? There are many approaches to a solution to make our world a wonderful place to live in and nevertheless further produce: by innovation and by spread of knowledge. Many eco-friendly initiatives started around the globe, but unfortunately they are not central coordinated.
The majority of humans are not at all interested in this topic, because they do not understand that they also are directly affected. Therefore we, the young generation, want that humans act for climate protection as individuals and as a community. It concerns our future.
German to English: Deutschland braucht Flüchtlinge General field: Social Sciences Detailed field: Social Science, Sociology, Ethics, etc.
Source text - German Müllers Memo
Deutschland braucht Flüchtlinge
Eine Kolumne von Henrik Müller
Immer mehr Menschen aus dem Ausland kommen nach Deutschland. Eine großartige Entwicklung - falls es den Deutschen gelingt, die Zuwanderer zum dauerhaften Bleiben zu bewegen.
Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer, Flüchtlingsheime überall in Deutschland - was wir derzeit erleben, ist die neue Normalität. Zuwanderer kommen in großer Zahl nach Deutschland, aus ganz unterschiedlichen Gründen und Ländern: EU-Bürger auf der Suche nach Jobs, Syrer auf der Flucht vor dem Krieg in ihrem Land, Afrikaner in der Hoffnung nach Wohlstand und Freiheit. Knapp eine halbe Million zusätzliche Einwohner hat die Bundesrepublik voriges Jahr gewonnen, 2015 dürften es noch mehr werden. Und ein Ende der Entwicklung ist nicht absehbar.
Es kommen zum großen Teil Menschen, die wir weder abweisen können noch sollten. EU-Bürger genießen Freizügigkeit, so wie auch Deutsche sich im grenzenlosen Europa niederlassen können, wo sie möchten; Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber haben verbriefte Schutzrechte. Wer hier leben, arbeiten und sich integrieren möchte, dem sollte die Bundesrepublik von Anfang an die Möglichkeit bieten, heimisch zu werden. Statt über die Verteilung von Lasten auf Bundesländer und Kommunen zu reden, wie es derzeit geschieht, braucht Deutschland ein großes, bundesweites Integrationsprogramm.
Um es klar zu sagen: Es ist ein großer historischer Glückfall, dass Deutschland just in dem Moment Menschen in großer Zahl aus dem Ausland anzieht, in dem diese Gesellschaft sie braucht.
Am Dienstag wird das Statistische Bundesamt die neue Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2060 vorstellen. Die Zahlen dürften wenig Überraschendes bringen. Ab dem kommenden Jahrzehnt, so sagten es frühere Prognosen der Wiesbadener Statistiker wie auch der Uno vorher, wird die Alterung der deutschen Gesellschaft sich rapide beschleunigen. Der Anteil der Personen ab 67 Jahre, in Relation zur Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter, wird sich bis 2060 in etwa verdoppeln. Währenddessen schrumpft die Gesamtbevölkerung um ein Siebtel - 12 Millionen Menschen weniger. Ein beispielloser Bevölkerungsverlust.
Bei aller Unsicherheit, mit der derartige Projektionen verbunden sind: so hochproblematisch sind doch die langfristigen Aussichten für diese Gesellschaft. Zwei mögliche Entwicklungen könnten für eine Aufhellung der Perspektiven sorgen: ein kräftiger Anstieg der Produktivität und eine hohe Zuwanderungsdynamik - idealerweise eine Kombination aus beidem.
Mit wachsender Produktivität ließe sich unser derzeitiges Wohlstandsniveau auch bei einer sinkenden Zahl von Arbeitskräften halten. Allerdings ist das Produktivitätswachstum überall in der westlichen Welt quasi zum Erliegen gekommen, sodass die derzeit besten Hoffnungen auf dem Zuzug aus dem Ausland liegen.
Damit sind wir bei der aktuellen Zuwanderungswelle. Seit 2010 kommen immer mehr Menschen her. So tragisch die Schicksale sein mögen, die die Migranten zum Verlassen ihrer Heimat treiben, so klar ist auch: Für Deutschland birgt der Einwanderungsstrom große Chancen.
Translation - English Müller's Memo
Germany needs Refugees
A column by Henrik Müller
More and more people from abroad are coming to Germany. A wonderful development- if Germans do succeed in bringing in immigrants for a permanent stay.
Refugee boats on the Mediterranean; refugee homes everywhere in Germany - what we are witnessing is a new daily occurence. A large number of immigrants come to Germany for very different reasons and from various countries: EU citizens looking for jobs, Syrians fleeing war in their country and Africans hoping for prosperity and freedom. The Federal Republic gained nearly half a million additional residents last year; in 2015 there might be even more and there is no end in sight to this development.
For the most part, people come who we can neither can nor should turn away. EU citizens enjoy their freedom of movement. Germans are also able to settle wherever they like inside a Europe without borders. War refugees and asylum seekers have vested rights. From the start, the Federal Republic should provide an opportunity for those who live, work or want to integrate here to feel at home. Germany needs a nationwide integration program instead of talking about the redistribution of burdens on the Federal State and the local communities, as is currently happening.
To put it bluntly, it is a historical stroke of luck that just at the very moment when Germany has an appeal with large numbers of people from abroad, at a time when society needs them.
On Tuesday, the German Federal Bureau of Statistics will present the population projections in 2060. The figures should present no further surprises. Starting from the next decade, the aging of the population will increase rapidly, as earlier forecasts of Wiesbaden statisticians, as well as the UN statisticians before that, indicated. The proportion of people 67 and older relative to people of working age is expected to double by 2060. Meanwhile the overall population is declining by a seventh, which means, 12 million people less. An unprecedented population loss.
With all the uncertainty surrounding such projections, the long term prospects for this society are highly problematic. Two possible developments could brighten the prospects: a boost in productivity and a high surge in immigration; ideally a combination of both.
With an increase in productivity it would be possible to keep our current level of prosperity even with a declining number of workers. But production growth has certainly come to a halt all over the western world. So at present, the highest hopes for now rest on the influx from abroad.
This takes us to the current wave of immigration. Since 2010, an increasing number of people came here. That much is clear: as tragic as the destinies that force migrants to abandon their home country may be, the current flow of immigration offers a great opportunity for Germany.
English to German: What will the new Tory government do? General field: Social Sciences Detailed field: Government / Politics
Source text - English What will the new Tory government do?
David Cameron’s first priorities will be an effort to reinforce the union, drafting the EU in/out referendum bill and bringing in further cuts to tackle the deficit.
Even before the final results of the general election are announced, David Cameron has made clear his first priorities of a majority Conservative government: an effort to reinforce the union, immediate work to draft the EU in/out referendum bill and getting the “rollercoaster” £30bn cuts programme under way to tackle the deficit.
Scotland bill
The pledge to introduce a Scotland bill in the Queen’s speech on 27 May does not appear in Cameron’s key Sunday Telegraph article outlining his priorities for the next 100 days but it does appear in the Conservative manifesto.
That Scotland bill will “honour in full our commitments to Scotland to devolve extensive new powers” including giving the Scottish parliament the right to set its own levels of income tax.
But that will be coupled with new legislation giving English MPs a veto over matters that only affect England, including the introduction of an England-only income tax by next March’s budget in 2016, on which the new SNP MPs will be barred from voting.
Giving English MPs a veto could also blunt the SNP’s intention to use their new-found clout to oppose the Tories plans for further austerity and make clear that if they do not want to make further cuts, especially welfare cuts in Scotland, then they will have to pay for them.
In his 100-days pledge Cameron promised to walk back into Downing Street on Friday, “get back to my desk and immediately start driving through a plan of action”. He said Whitehall would be called to attention and on “day one” bills will start being drafted.
Scrapping the Human Rights Act
Cameron’s promise to “implement in full” the Conservative manifesto brings back onto the table his pledge to scrap the Human Rights Act and replace it with a British bill of rights. Expect an early bill to ‘pave the way’ to its abolition. Theresa May hinted in the early hours that a majority Conservative government means that the data communications bill - the snooper’s charter blocked by the Liberal Democrats - is now also back on the table.
Referendum on Europe
High on the list, he said: “We will draft a European referendum bill, start the process of renegotiating in Europe on changes to welfare that will reduce immigration, and take the first steps to introduce a seven-day NHS”.
Cameron has promised that the referendum on Britain’s membership will take place by 2017 with the vote taking place after an attempt has been made to renegotiate the terms, including restricting access of EU migrants to welfare benefits for their first four years, and on elements of free movement.
Cameron will want to get on with the legislation to avoid the kind of endless internal party warfare over Europe suffered by John Major at the hands of the Eurosceptic “bastards”. “We will legislate in the first session of the next parliament for an in/out referendum to be held on Britain’s membership of the EU before the end of 2017,” says the manifesto on this crucial point.
A majority will also help him get the referendum bill through a likely hostile House of Lords, which under the Salisbury convention cannot reject a manifesto commitment. The 2017 date had been fixed in anticipation that as a minority government or coalition he might have to use the Parliament Act and take two terms to get it through the upper house.
Translation - German Was wird die neue Tory-Regierung unternehmen?
David Camerons oberste Prioritäten werden das Bemühen sein die Union zu stärken, der Gesetzentwurf des EU „Ja“ oder „Nein“ Referendums und der Vorschlag weiterer Haushaltskürzungen um das Defizit anzugehen.
Noch bevor die Endergebnisse der Parlamentswahlen bekannt gegeben waren, hat David Cameron klargestellt, welches die Prioritäten einer konservativen Mehrheitsregierung sind: Das Bestreben die Union zu stärken, die sofortige Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs zum „Ja“ oder „Nein“ EU-Referendum und das „Achterbahn“-Programm der „30 Milliarden Pfund Kürzungen“ auf den Weg zu bringen um das Haushaltsdefizit anzugehen.
Das Schottland-Gesetz
Die Verpflichtung in der Rede der Königin zur Parlamentseröffnung ein Schottland-Gesetz einzubringen, erscheint nicht in Camerons wichtigem Artikel im Sunday Telegraph, in dem er seine Prioritäten für die nächsten 100 Tage darstellt, aber es kommt im Programm der Konservativen vor.
Das Schottland-Gesetz wird „uneingeschränkt unsere Verpflichtungen gegenüber Schottland nachkommen, weitreichende neue Befugnisse zu dezentralisieren“, darunter das Recht des schottischen Parlaments eigenhändig die Höhe der Einkommensteuer festzulegen.
Dies wird jedoch gepaart sein mit einer neuen Gesetzgebung, welche den englischen Abgeordneten des Parlaments ein Vetorecht über nur England bestreffende Angelegenheiten einräumt, einschließlich der Einführung einer auf England beschränkten Einkommenssteuer durch den nächsten Haushaltsplan im März 2016, über dessen Abstimmung die neuen Parlamentsmitglieder der Schottischen Nationalpartei (SNP) ausgeschlossen sein werden.
Den englischen Parlamentsabgeordneten ein Vetorecht zu gewähren könnte auch die Absichten der SNP dämpfen, ihren neu entdeckten Einfluss zu nutzen um die weiteren Sparpläne der Tories abzulehnen und um klarzustellen, dass, wenn sie keinen weiteren Kürzungen zustimmen wollten, insbesondere Sozialhilfekürzungen in Schottland, sie jene selbst zu tragen hätten.
In seinem 1oo-Tage-Versprechen versicherte Cameron am Freitag zur Downing Street zurückzukehren „zurück an meinem Schreibtisch und beginne direkt damit einem Aktionsplan umzusetzen.“ Er sagte, dass Whitehall, der Staatsdienst, antreten würde und vom „Tag eins“ an werde damit begonnen werden, Gesetze zu entwerfen.
Kassierung des Gesetzes zum Schutz der Menschenrechte – Human Rights Act
Camerons Zusage der „vollständigen Umsetzung“ des Programms der Konservativen bringt sein Versprechen, das Human Rights Act aufzukündigen und es durch ein britischen “Bill of Right“, einer britischen Grundrechtecharta, zu ersetzen, wieder zurück an den Tisch. Es wird zeitig ein Gesetzentwurf erwartet, um für die Abschaffung „den Weg zu ebnen“. Theresa May deutete früh an, dass eine absolute Parlamentsmehrheit der Konservativen bedeute, dass der Gesetzentwurf für Datenspeicherung, dem “Draft Communications Data Bill“ oder “Snooper's Charter“, dem „Schnüffel-Programm“, welches von den Liberalen Demokraten blockiert wurde, nun auch wieder zur Diskussion steht.
Europa-Referendum
Ganz oben auf der Liste, sagte er : „Wir werden ein Gesetzentwurf über ein Europa-Referendum ausarbeiten, werden mit Neuverhandlungen in Europa über geänderte Sozialleistungen beginnen, welche die Einwanderung senken werden und wir werden erste Schritte unternehmen, um einen 7-Tage-Gesundheitsdienst einzuführen“.
Cameron hat versprochen, dass ein Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens 2017 stattfinden wird, eine Wahl, nachdem ein Versuch unternommen sein wird, die Bedingungen neu zu verhandeln, einschließlich der Zugangsbeschränkung von Sozialleistungen und bei der Bewegungsfreiheit von EU-Zuwanderern in den ersten vier Jahren.
Cameron wird mit der Gesetzgebung weitermachen wollen, um den endlosen internen Partei-Krieg über Europa zu vermeiden, den John Mayor durch die europaskeptischen „Bastarde“ erleiden musste.
„Wir werden beim ersten Treffen in der nächsten Parlamentssitzung ein Gesetz verabschieden zur Durchführung einer Ja/Nein-Abstimmung vor Ende 2017 über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union,“ heißt es im Programm zu diesem kritischen Punkt.
Eine Mehrheit wird ihm auch dabei helfen das Abstimmungsgesetz durch ein voraussichtlich ablehnendes Oberhaus zu bringen, welches nach dem Abkommen von Salisbury eine Parteiprogramm-Verpflichtung nicht ablehnen kann. Das Jahr 2017 ist vereinbart worden um vorzubeugen, dass im Falle einer Minderheitsregierung oder Koalition, er den “Parliament Act“ hätte nutzen müssen und zwei Amtszeiten benötigt hätte, um das Gesetz durch das Oberhaus zu bringen.
English to German: Donald Trump's proposal on H-1B visas is bad news for Indian workers General field: Social Sciences Detailed field: Government / Politics
Source text - English Donald Trump's proposal on H-1B visas is bad news for Indian workers
WASHINGTON: Republican presidential front-runner Donald Trump has sounded death knell to the H-1B visas by proposing to raise the minimum wage for this most-popular work visa for Indian technology professionals as he released his policy of putting American workers first.
Such a move, Trump argued, would force companies to give IT jobs to unemployed Americans and not cheaper workers from overseas, including India.
Releasing his much-awaited immigration policy, the New York-based real-estate tycoon lashed out at Facebook founder Mark Zuckerberg and Florida senator Marco Rubio, who has introduced a bill to triple H-1B visas.
"Increase prevailing wage for H-1Bs," said a position paper on immigration reform released by the Trump Campaign as it came out in strong opposition to the Zuckerberg s move to increase the number of H-1B visas, which at present is mandated to 65,000 per annum every year by the US Congress.
"We graduate two times more Americans with STEM degrees each year than find STEM jobs, yet as much as two-thirds of entry-level hiring for IT jobs is accomplished through the H-1B program," the position paper said. STEM stands for science, technology, engineering and math.
More than half of H-1B visas are issued for the program's lowest allowable wage level, and more than 80 per cent for its bottom two, the Trump campaign said.
"Raising the prevailing wage paid to H-1Bs will force companies to give these coveted entry-level jobs to the existing domestic pool of unemployed native and immigrant workers in the US, instead of flying in cheaper workers from overseas," it said.
"This will improve the number of black, Hispanic and female workers in Silicon Valley who have been passed over in favor of the H-1B program. Mark Zuckerberg s personal Senator, Marco Rubio, has a bill to triple H-1Bs that would decimate women and minorities," the Trump campaign said.
According to the campaign, when politicians talk about "immigration reform" they mean: Amnesty, cheap labour and open borders.
Translation - German Donald Trumps Vorschlag zu H-1B Visa sind schlechte Nachrichten für indische Arbeitnehmer
Washington: Donald Trump, der Präsidentschafts-Spitzenkanditat der Republikaner läutete das Ende ein für die H-1B Visa, als er vorschlug das Mindesteinkommen anzuheben für dieses beliebteste Arbeitsvisum für indische Technologiefachleute als er seine politische Linie veröffentlichte, dass amerikanische Arbeiter bevorzugt werden sollen.
Trump argumentierte, dass mit so einer Entscheidung, Firmen gezwungen wären, ihre IT-Jobs arbeitslosen Amerikanern zu geben und nicht billigen Arbeitern aus Übersee, einschließlich Indien.
Mit der Veröffentlichung dieser lang erwarteten Einwanderungspolitik, attakierte der Immobilienmogul aus New York den Facebokk-Gründer Mark Zuckerberg und Senator Marco Rubio aus Florida, der ein Gesetzentwurf vorstellte, um H-1B Visa zu verdreifachen.
„Erhöhung des jetzigen Einkommens für Arbeiter mit H-1B Visa“, so ein Arbeitspapier der Trump-Kampagne zur Einwanderungsreform, welches im starken Widerspruch zu Zuckerbergs Schritt die Zahl der H-1B Visa zu erhöhen stand. Im Moment liegt die vom US-Kongress vorgeschriebene Zahl bei 65000 pro Jahr.
„Jedes Jahr erhalten zweimal mehr Amerikaner ein STEM-Diplom, als, dass sie eine Arbeit im STEM Bereich finden, jedoch sind fast zwei-Drittel der Anfänger im IT-Bereich durch das H-1B-Programm abgedeckt“ besagte das Arbeitspapier. STEM steht für “science, technology, engineering and math“ . (Wissenschaft,Tehcnik, Ingenieurwissenschaft und Mathematik)
Die Trump-Kampagne beklagte, dass mehr als die Hälfte der H-1B Visa für das niedrigste zulässige Lohnniveau ausgeschrieben wird und mehr als 80% für die beiden unteren Einkommensstufen.
In dem Arbeitspapier hieß es auch, „Das Anheben des jetzigen Einkommens für H-1B-Inhaber würde Firmen dazu zwingen, diese beliebten Einstiegjobs an den vorhandenen Bestand an heimischen, arbeitslosen Amerikanern und Einwanderern zu vergeben, statt Billiglöhner aus dem Ausland einzufliegen.“
“Dies wird die Anzahl der schwarzen, mittelamerikanischen und der weiblichen Arbeitskräfte im Silicon Valley erhöhen, die nicht beachtet wurden zu gunsten des H-1B-Programms. Mark Zuckerbergs eigener Senator, Marc Rubio, beschloss ein Gesetzentwurf zur Verdreifachung der H-1B-Visas, welcher Frauen und Minderheiten benachteiligen würde“, nach Aussage der Kampagne Trumps.
Die Kampagne sagt auch, dass wenn Politiker über „Reformen für Einwanderer“ sprechen, sie: Amnestie, Billiglöhner und offene Grenzen meinen.
English to German: What effect will the parties’ policies have on poverty? General field: Social Sciences Detailed field: Government / Politics
Source text - English What effect will the parties’ policies have on poverty? Think before you vote
By Catarina Tully
With the country about to go to the polls, a group of leading academics has published an audit of the main political parties’ manifestos, to assess the impact of their policies on UK and global poverty. With an estimated 13 million people living in poverty in the UK, this issue cannot be overlooked. Academics Stand Against Poverty (UK) defines poverty as the absence of a flourishing life, so we assessed the extent to which key policy areas in the party manifestos will enable society to flourish sustainably, now and in future. Poverty occurs when needs cannot be fulfilled. These include feeling safe, having opportunities for self-development and learning, and having the freedom to make your own choices. Poverty cannot be understood simply as the failure to attain a minimum level of income. We therefore have used a broad and relative definition of poverty that looks at it as a social and dynamic phenomenon.
We are disappointed to conclude that the two main parties display great caution and a lack of creativity when it comes to addressing poverty. The Conservatives perform badly across almost all policy areas. They are pulled down by specific policies such as scrapping the Human Rights Act, triggering the lowest possible score for crime and justice, and they also score low on employment, housing and immigration.
Labour does better, but both parties inspire at best medium levels of confidence. Labour performs significantly better on disability, in particular, but on money and banking it ranks the same.
The Green party scores consistently highest across all policy areas; an average score of just under four out of five means that the Greens’ policies would be effective at addressing the multifaceted dimensions and drivers of poverty. On social security, for example, policy proposals such as their citizen’s income reflect an ambition to radically reform the welfare system and emphasise opportunity rather than dependency.
At the other end of the spectrum, Ukip’s overall poor performance is driven by low scores on crime and justice, and on immigration, where its pledge to ban unskilled migration would have detrimental effects on local economies with resulting social costs. On disability and housing, Ukip does better than the Conservatives, but overall it lags behind.
The Lib Dems score very highly in two policy areas, money and banking, and disability, but lag behind Labour and the Greens on fiscal policy. A good social outcome is where fiscal policy is used to enhance employment and economic activity rather than to meet an arbitrary budget deficit position.
Translation - German Welchen Effekt werden die Parteiprogramme auf die Armut haben? Denken Sie nach bevor Sie wählen
Da das Land kurz vor den Wahlen steht, hat eine Gruppe namhafter Wissenschaftler eine Untersuchung der Parteiprogramme der wichtigsten Parteien veröffentlicht, um die Auswirkungen ihrer Politik auf die Armut in Großbritannien und weltweit einzuschätzen. Bei geschätzten 13 Millionen Menschen, die in Großbritannien in Armut leben, darf dieses Thema nicht außen vor gelassen werden. “Academics Stand Against Poverty“ (UK)', Akademiker im Kampf gegen Armut (GB), definieren Armut mit dem Fehlen eines zufriedenstellenden Lebens, somit beurteilten wir, inwieweit die Schlüsselthemen der Parteiprogramme es der Gesellschaft ermöglichen, sich jetzt und in der Zukunft nachhaltig gut zu entwickeln. Armut tritt auf, wenn Bedürfnisse nicht befriedigt werden können. Dazu gehören: Sich sicher zu fühlen, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Bildung sowie frei zu sein, eigene Entscheidungen zu treffen. Armut kann nicht nur als die Nichterreichung eines Mindesteinkommens gesehen werden. Wir haben deshalb eine weit gefasste und relative Definition für Armut verwendet, eine die diese als soziales und dynamisches Phänomen betrachtet.
Schlussendlich stellen wir enttäuscht fest, dass die beiden großen Parteien bei der Armutsbekämpfung ideenlos sind und sich zurückhaltend verhalten. Die Konservativen schneiden in fast allen Politikbereichen schlecht ab. Sie werden durch bestimmte Programme verschlechtert, wie dem Kassieren des Human Rights Acts (Gesetz über Menschenrechte), dem daraus resultierenden niedrigsten Wert für Kriminalität und Justiz und sie erreichen ebenfalls eine niedrige Wertung bei Arbeit, Wohnen und Einwanderung.
Die Labour-Partei schneidet besser ab, aber beide Parteien erwecken höchstens mittlere Vertrauenswerte. Labour schneidet vor allem bei Erwerbsunfähigkeit wesentlich besser ab, jedoch gleich bei Geld und Bankwesen.
Die Grüne-Partei schneidet in allen Politikbereichen durchweg am besten ab. Ein Durchschnittswert von knapp unter vier von fünf bedeutet, dass die Politik der Grünen beim Angehen der vielfältigen Dimensionen und bestimmenden Faktoren der Armut wirksam wäre. Beispielsweise im Sozialhilfebereich bringen Programme, wie ihr “Citizen's Income“, eine Minimum-Einkommenssicherung, ihre Ambitionen einer radikalen Reform des Sozialhilfesystems und des Schaffens von Aufstiegsmöglichkeit statt Abhängigkeiten, zum Ausdruck.
Am anderen Ende des Spektrums, resultiert das allgemein schlechte Abschneiden der Unabhängigkeitspartei Ukip aus den schlechten Werten bei Kriminalität und Justiz und bei Einwanderung, wo ihre feste Zusage Einwanderung ungelernter Arbeiter zu verbieten einen nachteiligen Effekt auf die lokale Wirtschaft mit den daraus resultierenden Sozialkosten hätte. Bei Erwerbsunfähigkeit und Wohnen schneidet Ukip besser ab als die Konservativen, aber insgesamt hinken sie hinterher.
Die Lib Dems, die Liberaldemokraten, können sehr gut in zwei politischen Bereichen punkten: Beim Geld- und Bankenwesen, und bei Erwerbsunfähigkeit. Sie bleiben jedoch bei der Finanzpolitik hinter der Labour-Partei und den Grünen zurück. Ein gutes soziales Ergebnis ist , wenn Finanzpolitik genutzt wird, um Beschäftigung und wirtschaftliche Aktivität anzukurbeln, statt die willkürlich gesteckten Haushaltsziele zu erreichen.
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I provide translation and linguistic services in the German/English language pairs.
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